Das Wertvollste

Heute hat der Postmann ihn gebracht, meinen neuen Reisepass, beantragt vor etwas mehr als drei Wochen auf dem Deutschen Generalkonsulat in Amsterdam. Und als ich ihn dann in der Hand hielt,  jungfräulich ohne einen einzigen Stempel und mit einem scheußlichen Passfoto versehen, da dachte ich: Das hier ist eigentlich der wertvollste Gegenstand, den ich besitze. Nicht mein Auto, nicht mein Fahrrad, nichts, was sich in diesem Moment in meiner Wohnung befindet, ist mir mehr wert. Die Möglichkeit, zu reisen, wohin ich will: Das ist das großartigste, was es gibt. Dieses kleine rote Büchlein: Freiheit. Unbezahlbar.

Sobald ich confirmed bin, will ich wieder los, werde ich buchen. Nichts Aufregendes; nach diesem langen, anstrengenden Jahr ohne Reisen steht mir der Sinn nach einem Ort, an dem es warm ist, keine fiesen Krankheiten gibt, wo das Essen gut ist, im Meer bunte Fische schwimmen, und der nicht mehr als 10 Flugstunden von den Niederlanden entfernt ist: Mauritius. Im Herbst dann hoffentlich Vietnam. Und dazwischen? Wer weiß? Ich habe ja einen Pass…

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